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Der Bücherwald im Prenzelberg.

Gestern habe ich nach einem langen Lern- und Schreibtag einen kleinen Ausflug in den Prenzlauer Berg gemacht, um mir dort den Bücherwald anzusehen. Dabei handelt es sich um eine Art offenes Bücherregal, das dort erst Ende Juni errichtet wurde.

Die Idee dazu kam unter anderem von der Gruppe BAUFACHFRAU Berlin e.V. - ein gemeinnütziger Bildungs- und Beschäftigungsträger für Frauen aus Bau- und Baunebenberufen, wie sie auf ihrer Internetseite schreiben.

Der Bücherwald besteht aus fünf Stämmen von etwa 2,5 m Höhe: Birke, Kiefer und Eiche sind verbaut. Aufgebaut wurde er von Auszubildenden verschiedener Berufsgruppen der Wertschöpfungskette Wald-Holz-Buch.

In jedem der Stämme finden sich in den Stamm eingelassene Boxen, die durch eine dicke, doch flexible und transparente Kunsstoffplane geschützt werden. Hier können Passanten, Anwohner oder Touriste - wer eben gerade vorbeikommt - Bücher einstellen und Bücher mitnehmen. Eine Art offene Bibliothek eben.

Ich habe die Idee solch einer offenen Bibliothek schon in Mainz kennengelernt und war schon damals begeistert. Doch die Art und Weise, wie dieses Prinzip in Berlin umgesetzt wurde, ist noch viel mehr. Die Gestaltung mit dem Naturstoff 'Holz' ist wunderschön.

Vorteilhaft ist sicherlich auch, dass der Bücherbaum im Prenzlauer Berg einfach einem sehr lebendigen und gut besuchten Viertel steht, Restaurants, kleine Läden, Bars und ein Spielplatz gleich um die Ecke.

Man könnte ja nun annehmen, dass so eine offene Bibliothek schnell leer gegrast ist. Doch weit gefehlt: während ich dort war und mir den Bücherwald und die Bücher anschaute, kamen gleich zwei Männer und brachten stapelweise Bücher, die beinahe gar nicht alle in die Regale passten. Der Wald wird gut angenommen und trifft auch auf Interesse und Begeisterung bei Passanten.

Zwei Touristinnen - sie liefen mit Reiseführer herum - musste ich gleich voller Begeisterung erzählen, um was es sich bei dem Bücherwald handelt und was BookCrossing ist.

Es ist auch eine Tafel angebracht, auf der das Prinzip erklärt ist, doch denke ich, dass die meisten Bücher einfach so abgestellt werden. Nicht alle Menschen sind so nerdig, jedes Buch im Internet registrieren zu wollen.

Wenn ihr ein paar Bilder vom Bücherwald sehen wollt, so schaut
bookcrossing

Hier sieht man den ganzen Bücherwald.
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Eine Tafel weist auf die Idee und Umsetzung und auch auf BookCrossing hin.

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Sehr schön sind die kleinen, ins Holz eingelassenen Boxen geworden.
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Die transparenten Kunststoffplanen sollen die Bücher vor Feuchtigekeit schützen.
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Wenn ihr mal in der Nähe seid, schaut vorbei! ;)

Und hier noch zwei Berichte aus der Presse, der taz
und dem BNE-Portal.
Tags: bookcrossing, bücherwald
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  • Sie sind da :o)

    Sie sind angekommen, die BookCrossing Release Bags, Raffizack bestellt habe. Und sooo schön. In so einer Tüte kann man ein Buch gar nicht mehr…

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